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Poker Geschichte

Als Vorläufer des modernen Pokerspiels tauchen in der Geschichte viele verschiedene Varianten und Spiele auf, die im Endeffekt wohl alle ihren entsprechenden Teil zur Entwicklung von Poker beigetragen haben. Als Urvater wird das deutsche Poch beziehungsweise französische Poque genannt, welches bereits gewisse Formen des heute so beliebten Glücksspiels aufweist. Aus dem 16. Jahrhundert sollte an dieser Stelle noch das Spiel Primero aufgeführt werden, ein Spiel, welches sich hauptsächlich im Mittelmeerraum großer Beliebtheit erfreute. Das englische Brag und das französische Belle sollten ebenfalls an dieser Stelle nicht unerwähnt bleiben

Der Name Poker leitet sich vom englischen Verb „to poke“ ab, was so viel heißt wie anstupsen oder stochern. Im Übertragenen Sinne wird hier auf das Sticheln des Pokerspielers angespielt, der mit der Erhöhung seiner Einsätze seine Konkurrenten ausstechen will. Der Name selbst taucht zum ersten mal jedoch erst im Jahre 1836 auf.

Wie so viele andere Spiele wurde das Spiel in Frankreich groß und weiterentwickelt, ehe es französische Siedler in den 1830er Jahren nach New Orleans auf den amerikanischen Kontinent brachten. Anfangs wurde mit 20 Karten gespielt, wobei 4 Spieler gebraucht wurden und auf die vermeintlich beste Hand setzten. Das Spiel breitete sich schnell über das Land aus, erst Richtung Osten, mit dem Goldrausch ab Mitte des 19. Jahrhunderts schließlich auch in den Westen. Nach Ausbreitung über die kompletten Vereinigten Staaten wurde das Spiel bald mit einem Paket an 52 Karten gespielt, auch der Flush wurde eingeführt.

Überraschend ist, dass gerade die Zeit des amerikanischen Bürgerkriegs das Pokerspiel entscheidend veränderte und prägte. Das Spiel wurde variantenreicher und ausdifferenzierter, Ausprägungen wie Stud Poker oder Draw Poker entstanden, auch das Straight gewann als Hand zunehmende Bedeutung. Um die Jahrhundertwende sind nun erste Anzeichen von der heute so beliebten Hold'Em Variante Texas Hold'Em überliefert. 1925 taucht es zum ersten mal in Dallas, Texas, auf und wurde alsbald von Kartenspielern aus jenem Bundesstaat nach Las Vegas gebracht. 1967 war schließlich ein historischer Tag für die Spielvariante, das Golden Nugget Casino in Las Vegas bot seinen Glücksspielern erstmals Texas Hold'Em an seinen Tischen an. Ab diesem Punkt nahm die Erfolgsgeschichte der verhältnismäßig jungen Variante seinen Lauf. So war es Jack Binion, der 1970 zum ersten mal die Worldseries of Poker veranstaltete, welche ab diesem Zeitpunkt jedes Jahr im Texas Hold'Em Format gespielt wurde.

Schauplatz war das Binion's Horseshoe Casino in Las Vegas. Im zweiten Jahr wurde von einem Journalisten vorgeschlagen, das Turnier im No-Limit-Modus zu veranstalten. Das bedeutet, dass man so lange den entsprechenden Einsatz erhöhen kann, bis man selbst keine Chips mehr vor sich hat und sich somit All In stellt. Seit 1971 haben die offiziellen Regeln der Worldseries of Poker Bestand und wurden nicht mehr groß verändert.